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Kompass-Projekt

Unsere Schule arbeitet seit 2007 als KOMPASS-Schule, in der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe durch individualisiertes und selbstverantwortetes Lernen in Schule und Betrieb auf ein selbstständiges Leben vorbereitet werden. Der Standort am Fischmarkt ist durch die Räumlichkeiten und durch die mediale Ausstattung für die Unterbringung von KOMPASS-Klassen hervorragend geeignet.

Kompass

Kompetenz - Arbeit - Schule

Das Kompassprojekt soll den Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt besser vorbereiten und die Chancen der Förderschüler, ein Arbeitsverhältnis nach der Schulzeit einzugehen, erhöhen.kompass

Die Schüler sollen Fähigkeiten, Verhaltensweisen, z.B. Ausdauer, Belastbarkeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit, sowie Fertigkeiten für die erfolgreiche Teilnahme am Arbeitsleben erwerben und trainieren.

 

Das Konzept

KOMPASS beginnt in Klasse 8. Die Schülerinnen und Schüler lernen an zwei Tagen pro Woche in einem Betrieb.

Sie können zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Die Angebote variieren in ihren Anforderungen. Die Schüler wechseln nach 6 Monaten in einen anderen Betrieb. So haben sie die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennen zu lernen. Dabei durchlaufen sie jeweils ein Bewerbungsverfahren, in dem sie trainieren, Bewerbungsgespräche zu führen und Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Pro Halbjahr haben sie eine Besondere Lernaufgabe zu erstellen, die auch im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen ist.

 

Bausteine der Kompass-Klassen

  • Lernen in der Schule

Alle Unterrichtsfächer, die in der Stundentafel ausgewiesen sind, werden im individualisierten Unterricht teil.

  • Lernen im Betrieb

Die Schuljahre 8 und 9 werden als eine Einheit gesehen. In dieser Zeit nehmen die Schüler an vier unterschiedlichen Betriebspraktika über 12 Wochen jeweils an zwei Tagen pro Woche im Betrieb teil.

  • Besondere Lernaufgabe

In jedem Praktikum werden die Tätigkeiten schriftlich dokumentiert und eine Tätigkeit genauer beschrieben, die anschließend in einer Präsentation von jedem Schüler dargeboten wird

  • Klassenaktivitäten

In den individuellen Gesprächen wird das Praktikum reflektiert, individuelle Förderpläne erstellt und die besondere Lernaufgabe geplant.

 

Kooperation mit den Betrieben

Seit dem Schuljahr 2005/06 kooperiert die Schule vor allem mit Betrieben im Stadtteil Altona. In den Betrieben werden die Schüler durch betriebliche Anleiter betreut.

Zwischen den betrieblichen Betreuern und der betreuenden Lehrkraft findet ein intensiver Erfahrungs- und Gedankenaustausch statt. Ferner wird eine Lernvereinbarung zwischen dem Betrieb, dem Schüler und der betreuenden Lehrkraft geschlossen, sozusagen ein Arbeitsvertrag. Bei Nichteinhaltung des Vertrages kann das „Arbeitsverhältnis" vorzeitig beendet werden.



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(Änderungsdatum: 17.11.11)